31. Tag 29. Juni 2013

Am Vormittag war das Wetter sehr unlusig, immer wieder Regen, gemischt mit Wind. Wir liessen uns deshalb Zeit und warteten auf besseres Wetter. Wir sind gut in der Zeit und haben deshalb keinen Druck. Gegen Mittag riß dann der Himmel auf und es wurde sonniger, blieb aber windig und frisch. Um 1 Uhr fuhren wir los. Auf der Bundesstraße 180 kamen wir gut voran. Die Straßen waren gut und nur sehr wenig Verkehr. Wir mussten mitten durch Aalborg eine mittelgroße Stadt im Norden von Dänemark. In Randers kamen wir ins Schwitzen. Die Beschriftung war nicht eindeutig und wir wollten unbedingt vermeiden auf eine Autobahn oder Autostraße zu fahren, weshalb wir linksabbogen um dann wieder auf die 180er zurückzukehren. Wir fuhren dann gut 1 Stunde im Kreis und kehrten wieder auf die Kreuzung zurück, worauf wir uns trauten. Wir waren nur zu vorsichtig, alles war in Ordnung. In Hadsten campten wir auf einem Rastplatz mitten im Ort. Wir hatten auch bald einige interessierte Dänen zu Besuch die sich für unsere Traktoren und unsere Reise interessierten.

Tages km 184                                                       gesamt km 6279

die Öffnungszeiten in Dänemark. Überall auf unserer Reise war das so, außer in Österreich und Deutschland
die Öffnungszeiten in Dänemark. Überall auf unserer Reise war das so, außer in Österreich und Deutschland
Die landwirtschaftlichen Gebäude sind sehr groß und modern oder sie sind dem Verfall preisgegeben
Die landwirtschaftlichen Gebäude sind sehr groß und modern oder sie sind dem Verfall preisgegeben
Felder bis zum Horizont
Felder bis zum Horizont
Die Brücke in Aalborg war geöffnet um ein Schiff durchzulassen
Die Brücke in Aalborg war geöffnet um ein Schiff durchzulassen

32. Tag 30. Juni

Halb zehn starteten wir von Hadsten wo wir übernachtet haben. Das Wetter ist trocken aber kalt. Über Skanderborg, Vejle nach Boldersev ging unsere Fahrt zum netten Dänen der uns in Norwegen geholfen hat eine Werkstatt zu finden. Wir schlugen beim Betrieb den er geführt hatte unser Nachtlager auf. Seine Frau Pirthe hat für uns gekocht. Ausgesprochen nette Leute. Albert Callesen zeigte uns noch den Betrieb den er alleine geführt hat. Er hat 150 Jersey Kühe mit einem Stalldurchschnitt nahe 10000 Liter Milch bei 6% Fett. Eie unglaubliche Leistung. Es ist ein Biobetrieb und er hat einen Milchpreis von ca. 0,35 Euro ohne Mwst erzielt. Die Kühe müssen für das Biozertifikat täglich 6 Stunden auf die Weide. Gemolken wir mit 2 Melkrobotern. Die Kühe gehen selbst 3 bis 4 mal am Tag zum Melken. Das Melken muß nur fallweise überwacht werden und geht vollautomatisch vom Zitzenbecheranlegen bis zum Abnehmen. Die Jerseykühe wiegen nur ca. 400 kg. Bullenkälber werden nicht aufgezogen. Der Betrieb hat noch einen 2 Hof auf dem 450 Schwarzbuntrinder Stehen. Der stalldurchschnitt liegt bei über 10 000 Litern. Insgesamt erzeugen die beiden Betrieb über 6 Millionen Liter Milch. Gigantonomie! Albert erzählte uns auch, daß in Mitteldänemark ein Schlachtbetrieb errichtet wurde auf dem täglich 10000 Schweine geschlachtet werden.

Tages km 195                                       gesamt km 6474

typische Häuser in Dänemark
typische Häuser in Dänemark
Christbaumkulturen in Dänemark
Christbaumkulturen in Dänemark
Jerseykühe bei Albert
Jerseykühe bei Albert
Albert mit seiner Frau vor dem Stall
Albert mit seiner Frau vor dem Stall
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